Werden alle meine alten Programme auf meinem neuen PC funktionieren?
Im folgenden Kontext finden Sie weitere Informationen zu den Erwartungen an Programme, die von Ihrem alten PC auf Ihren neuen PC übertragen werden.
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Ihre migrierten Programme sollten nach der Übertragung der zugehörigen Dateien und Registry-Einstellungen mit PCmover auf den neuen Computer wie gewohnt funktionieren.
In manchen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass ein Programm auf dem neuen PC nicht funktioniert. In diesem Fall müssen Sie das Programm von der Original-CD/dem Original-Download neu installieren oder sich an den Hersteller wenden, um Unterstützung bei der Installation auf dem neuen Computer zu erhalten.
Warum sollte das so sein?
PCmover erkennt zuverlässig Kompatibilitätsprobleme mit dem Zielbetriebssystem. Standardmäßig werden alle inkompatiblen Anwendungen nicht kopiert. Sie haben die Möglichkeit, diese Ergebnisse zu überprüfen und Änderungen vorzunehmen. Wir empfehlen jedoch dringend, die Standardeinstellungen zu übernehmen. Einige Anwendungen werden zudem als potenziell problematisch gekennzeichnet und sollten daher ebenfalls nicht kopiert werden.
Heutzutage drehen sich die meisten Probleme um die Migration von einer älteren Windows XP/7-Installation auf einen neuen Windows 10 64-Bit-Rechner, da die meisten älteren XP/7-Programme mit den neueren 64-Bit-Betriebssystemen nicht kompatibel sind. Daten und Einstellungen sind davon jedoch nicht betroffen.
Die folgenden Punkte erläutern, warum eine Programmmigration möglicherweise nicht erfolgreich verläuft:
- Windows-Kernanwendungen, Dienste, Daten. PCmover Informationen/Einstellungen von Anwendungen, die von Windows selbst bereitgestellt werden (Active Directory, IIS usw.), können möglicherweise nicht migriert werden.
- Das Programm benötigt aktualisierte Treiber. Wenn Sie ein Programm auf ein neueres Betriebssystem migrieren, benötigt dieses Programm möglicherweise einen neuen Treiber, um auf dem neuen System oder mit der geänderten Hardware des neuen Computers zu funktionieren. In diesem Fall müssen Sie das Programm manuell auf dem neuen PC neu installieren. Dabei sollten die neuen Treiberinformationen, sofern vorhanden, automatisch erkannt werden.
- Die mit dem Programm verbundenen Fahrer können nicht übertragen werden. Bestimmte Systemdienstprogramme (z. B. Antiviren-/Antispyware-Programme, Druckersoftware usw.) sollten überhaupt nicht übertragen werden, oder, falls sie übertragen werden, müssen sie nach der Migration manuell neu installiert werden, da die von dem Programm verwendeten Systemtreiber nicht übertragen werden können.
- Das Programm ist urheberrechtlich geschützt. Einige wenige Softwareprogramme sind urheberrechtlich geschützt. Beim Start überprüft das Programm, ob es auf demselben Computer ausgeführt wird, auf dem es ursprünglich installiert wurde. Werden solche Programme auf einen neuen Computer kopiert, lassen sie sich erst nach manueller Neuinstallation oder Reaktivierung ausführen.
Dies gilt auch für bestimmte Daten mit DRM-Informationen (Digital Rights Management), darunter Musik- und Multimediadateien. - Das Programm ist mit dem neuen Betriebssystem nicht kompatibel. Wenn Sie von einem Betriebssystem auf ein anderes aktualisieren, muss jedes Programm, das auf den neuen Computer kopiert wird, mit dem neuen Betriebssystem kompatibel sein. Einige ältere DOS- und Windows-Programme sind beispielsweise nicht mit Windows 10 kompatibel. Diese Programme laufen auf einem Windows-10-System nicht, egal ob sie neu installiert oder mithilfe einer Migrationssoftware wie PCmover kopiert werden.
- Das Programm enthält nicht übertragbare Systemeinstellungen. Systemdienstprogramme wie Antiviren- oder Antispyware-Programme sowie einige andere Anwendungen, die Systemdienste auf dem PC installieren, können Systemeinstellungen enthalten, die nicht mit Migrationssoftware übertragen werden können. Diese Programme müssen manuell neu installiert werden.
- Das Programm enthält einen Hardware-Fingerabdruck. Manche Programme benötigen eine bestimmte Hardwarekomponente in Ihrem PC. Diese Programme funktionieren nur, wenn dieselbe Hardwarekomponente in den neuen PC eingebaut ist. In diesem Fall müssen Sie die Hardware im neuen System installieren und das Programm anschließend manuell neu installieren.
Es ist außerdem zu beachten, dass einige Softwarehersteller ihre Lizenzbestimmungen sehr streng durchsetzen. Daher kann es nach einer erfolgreichen Migration vorkommen, dass Sie bei einigen Programmen auf dem neuen Computer zur Registrierung oder Aktivierung aufgefordert werden. In diesem Fall muss der ursprüngliche Produktkey angegeben werden. Falls keine Mehrfachlizenzen für das Produkt vorliegen, muss die ursprüngliche Programmversion auf dem alten Computer möglicherweise deaktiviert werden. Es liegt allein in der Verantwortung des Endbenutzers, die Lizenzvereinbarung eines Produkts zu verstehen und die Anforderungen des Softwareherstellers vollständig einzuhalten.